HAUS GUSSEK, DORTMUND

Im Dortmunder Süden, im Neubaugebiet „Apolloweg“, entstand ein Einfamilienhaus. Als Materialmix mit Torfbrandklinkern im Erdgeschoss und Putz im Obergeschoss wurden neue Wege im Einfamilienhausbau bestritten.

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Das Grundstück steigt nach Süden, der Gartenseite, an. Die Wohnküche als kommunikativer Mittelpunkt liegt als Schnittstelle der Wohnbereiche und von Innen und Außen im Erdgeschoss. Sie ist über den Luftraum mit dem Wohnzimmer im Obergeschoss verbunden. Das Wohnzimmer ist bis in die Dachspitze offen. Es eröffnet sich ein Raum mit bis zu 8,00m Raumhöhe. Der Bezug des Wohnzimmers zum Garten wird über den Balkon hergestellt. Dieser schneidet sich in den verklinkerten Kern des Erdgeschosses und betont so den Übergang von Mauerwerk zu Putz.

Im Gegensatz zu den Brüstungswänden im Innenraum ist das Brüstungsgeländer filigran gehalten, um die Sicht vom Wohnzimmer zum Garten nicht einzuschränken.

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Das Haus wurde in Holzständerbauweise auf einem Betonkeller errichtet. Das 10° geneigte Pultdach ist extensiv begrünt. Die Gartengestaltung setzt sich in Grau- und Grüntönen von der Architektur ab. Lediglich der Balkon und die Terrasse sind gleicherweise mit Holz belegt.

Geheizt wird mit Geothermie. Begünstigt durch die sehr kompakte fast würfelförmige Bauweise und die optimale Ausrichtung der Fensterflächen nach Süd-Osten konnten die Vorrausetzungen für ein kfw-60-Haus ohne zusätzliche Maßnahmen eingehalten werden.

Wohnfläche: 170 qm

Baujahr: 2006